Camden Town – wo Rock und Tradition aufeinander treffen!

Camden Town im Norden Londons ist jedem Brit-Pop-Fan ein Begriff. In den 90er Jahren gründeten sich hier mit Oasis und The Blur zwei der bekanntesten Vertreter des Genres. Expedia hat sich auf die Suche nach authentischen Orten in Camden Town gemacht und stellt in einem Video vor allem den Stable Market und den Electric Ballroom vor. Es zeigt eindrücklich, wie rockig und farbenfroh Camden trotz der Kommerzialisierung der Region auch heute noch ist.

Camden Town in London -- Geburtsort des Britpops -- Expedia.d

Camden Town und der Camden Market im Norden von London gilt als einer der Geburtsorte des Britpops. Bands wie Oasis und The Blur finden in Camden ihre Wurzeln. Expedia.de stellt den verrückten Stadtt...

Der Stable Market ist fraglos einer der bekanntesten Märkte Großbritannien. Frog von Octavio Vera Shoes gab im Interview mit Expedia an, dass er nicht nur der größte Markt in Camden ist, sondern „wahrscheinlich einer der größten Europas“. Er führt außerdem aus, dass sich in dem Gebäude ursprünglich ein Pferdekrankenhaus befand, bevor in den 80er Jahren zum ersten Mal ein Markt stattfand.

Mittlerweile ist dieser Markt so stark gewachsen und zieht inzwischen so viele Menschen an, dass die Ubahn-Station sonntags zwischen 13 und 17 Uhr nicht von außen betreten werden kann, sondern nur Um- und Ausstiege erlaubt sind.

Die wöchentlichen 500.000 Besucher erwartet ein einzigartiges Angebot an Kleidung, Accessoires, Essen, Bücher und Antiquitäten.

Frog betont dabei auch den multikulturellen Einfluss der Waren und des kulinarischen Angebotes.

Der Electric Ballroom – Ein Stück Musikgeschichte!

Dass Brit-Pop derartig populär werden konnte, liegt auch am Electric Ballroom. Brian Wheeler betont im Interview mit Expedia, dass der Veranstaltungsort seit über 40 Jahren viel Wert auf Live-Musik legt und sowohl bekannten als auch Newcomern eine Bühne bietet.

Wheeler beschreibt Camden Town als einen „Katalysator für alle möglichen Musikgenres“ und ist der Meinung, dass im Stadtteil inzwischen viel mehr Menschen unterwegs sind als noch vor zwanzig Jahren.

Dennoch gelingt es Expedia-Reporter Felix innerhalb der “ Expedia – Live aus London ”-Reihe noch einige authentische Ecken zu entdecken.

Der Electric Ballroom ist zweifelsohne ein solcher Ort: Nach wie vor spielen hauptsächlich Rock-Bands auf der Bühne, der von Expedia interviewte Wheeler arbeitet bereits seit mehr als 40 Jahren dort.

The Roundhouse – Kaum eine Rock-Legende ist hier noch nicht aufgetreten!

Auch wer eher auf der Suche nach Spuren der Rockmusik der 60er und 70er Jahre ist, wird in Camden Town fündig: The Roundhouse ist ähnlich legendär wie der Electric Ballroom.

Aus dem ursprünglichen Lokschuppen entwickelte sich schnell ein Lagerhaus, bevor die Stadt London 1966 das Gebäude über hundert Jahre später für Veranstaltungen freigab.

Punk Floyd war die erste Band, die dort auftrat. Es folgten illustre Namen wie die Doors, Jimi Hendrix, die Rolling Stones, The Ramones und David Bowie. Nachdem es über zwanzig Jahre geschlossen war, finden seit 2006 wieder Konzerte wie das iTunes-Festival statt.

Das Arlington House – Das letzte seiner Art!

Das Arlington House ist das letzte und größte der sogenannten „Rowton Houses“, die erbaut wurden, um die Bevölkerung aus unteren sozialen Schichten aufzunehmen.

George Orwell (bekannt für seinen Roman 1984) wohnte dort und verarbeitete seine Erfahrungen in seinem ersten Roman „ Down & Out In Paris and London“. Er lobte darin die Sauberkeit der Unterbringung, kritisiert jedoch die harten Regeln, die Alkohol und Kartenspiele verboten.

Nach einer umfassenden Sanierung wurde das Gebäude erneut für Obdachlose eröffnet und ist nicht nur wegen seiner Größe eines der Wahrzeichen Camdens und ist ein weiteres gutes Beispiel für die vom Expedia-Team gesuchte Authentizität in Camden.

Das Jüdische Museum London

Das Jüdische Museum existiert in London bereits seit 1932, befindet sich jedoch erst sein den 80er Jahren in Camden. Durch einen Umbau wurde die Ausstellungsfläche 2010 verdreifacht. Interessierte finden hier Ausstellungsstücke der jüdisch-britischen Geschichte ab 1066.

Eines der bedeutendsten Ausstellungsstücke ist die Lindo Lamp, die älteste in Großbritannien hergestellte Chanukkia, deren Wert auf 300.000 Pfund dotiert ist. Außerdem stellte es zahlreiche hochwertige Judaica aus.

Ergänzt wird das Angebot durch wechselnde Ausstellungen wie die im September 2013 gestartete Exposition zu Amy Winehouse.

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Bild 1: CC, BY-SA © Popmisa

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