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Ceuta & Melilla Urlaub Allgemein

Ceuta und Melilla sind spanische Städte, die an der Straße von Gibraltar auf nordafrikanischem bzw. genauer - marokkanischem - Gebiet liegen. Ceuta wie auch Melilla befinden sich bereits seit dem fünfzehnten Jahrhundert in spanischem Besitz und sind heute ein Teil der Europäischen Union, jedoch mit einem eigenen Zollstatus. Die Entfernung der beiden Städte von der Iberischen Halbinsel beträgt etwa 21 Kilometer.

Ceuta & Melilla Urlaub / Reise

Die Anreise nach Ceuta oder Melilla kann z.B. über den internationalen Flughafen von Malaga auf dem spanischen Festland- und die Weiterreise dann per Reisebus oder Mietwagen erfolgen. Von Algericas besteht eine Fährverbindung zu beiden Städten auf der nordafrikanischen Seite. Wer möchte, kann auch schon im nordspanischen Barcelona die Fähre nach Tanger besteigen und noch etwas Seeluft schnuppern bevor er diese Destinationen erreicht.

Pauschalangebote für Urlaub in Ceuta oder Melilla bestehen vonseiten deutscher Reiseveranstalter nicht. Allerdings ist die Organisation der Reise auf eigene Faust kein Problem. Sowohl Ceuta als auch Melilla verfügen über Hotels aller Preisklassen. Ein vier Sterne Hotel kann schon für 40 Euro pro Nacht gebucht werden. In Ceuta bietet sich zur Übernachtung das Parador Ceuta für 37 Euro, im Doppelzimmer mit Frühstück und pro Übernachtung, an. Für Melilla besteht nur ein Angebot in einem drei Sterne Hotel, das aber für ein Doppelzimmer, inklusive Frühstück, 48 Euro verlangt. Inwieweit die Hotels Ihren Sternen entsprechen, kann den Bewertungen im Internet entnommen werden. Die überwiegende Mehrheit vergab für das Parador Melilla ein sehr gut bis befriedigend. Für das Parador in Ceuta wurde überwiegend die Note ausgezeichnet bis sehr gut vergeben. Es kann also davon ausgegangen werden, dass beide Hotels ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Urlaub Ceuta & Melilla Reisezeit

In den Sommermonaten von April bis Ende September ist es an der nordafrikanischen Küste sehr heiß. Es weht zwar meist ein frischer Wind von der Meerseite her, aber den kann der Reisende nicht immer genießen. Wesentlich angenehmer gestaltet sich das Klima in den Wintermonaten. Dann sinkt die durchschnittliche Tagestemperatur auf 18 bis 22 Grad ab und ist damit auch für Europäer erträglich. Ein weiterer Vorteil der Wintermonate als Reisezeit ist der geringere Andrang an touristischen Sehenswürdigkeiten, welche v.a. in den Sommermonaten in Zeiten der allgemeinen Schulferien stark überlaufen sind. Zudem bieten viele Einrichtungen im Winter Ermäßigungen an.

Ceuta & Melilla Klima - Vegetation - Wetter 

An der nordafrikanischen Küste herrscht im Allgemeinen ein sehr trockenes Klima. Regen fällt sehr selten - wenn dann meist in den Sommermonaten von April bis August. Sonnenschein ist hier also fast schon vorprogrammiert.

Im Hinterland von Ceuta und Melilla befindet sich das Atlasgebirge, das als Wetterscheide fungiert und Feuchtigkeit von der Küste fernhält. Folglich findet sich nur relativ spärliche Vegetation in den Gebieten am Mittelmeer. Zu den überlebensfähigen Gewächsten zählen Dattelpalmen. Sie werden von marokkanischen Bauern gepflegt und deren Früchte geerntet. Leider fand in den vergangenen Jahrhunderten ein extremer Raubbau an der Natur statt, sodass nur wenige Sträucher und Baumarten in der Gegend gedeihen.

Ceuta & Melilla Geschichte

Schon in griechischen Überlieferungen wird Ceuta, das im 3. Jahrhundert vor Christus von den Karthagern übernommen wurde, erwähnt. Später war die Stadt Teil des Römischen Reiches, welche im 5. Jahrhundert nach Christus schließlich von den Vandalen erobert wurde und etwa ein Jahrhundert später Teil des Byzantinischen Reiches wurde. Den Byzantinern folgten die Westgoten, die im siebten Jahrhundert von den Arabern vertrieben wurden.Erst im Jahr 1415 eroberte Portugal die Stadt, welche sie dann im Zuge eines Friedensvertrages im Jahr 1668 an Spanien abtrat.

Melilla ist eine Gründung der Phönizier und war bis zur Eroberung durch die Spanier im Jahr 1497 ein Teil des Königreichs von Fes.

Urlaub  Ceuta & Melilla Sehenswürdigkeiten

Aufgrund der wechselnden Besatzer der Stadt Ceuta finden sich in Ihren Mauern zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die in Ihrer Bauweise sowohl marokkanische und  arabische wie auch spanische Elemente enthält. La Catedral la Asuncion de Ceuta ist eine Kathedrale, die auf einer arabischen Moschee errichtet wurde, nachdem die Spanier die Stadt eroberten. Der Plaza de Africa ist das Stadtzentrum Ceutas, umgeben von den königlichen Stadtmauern des 16. Jahrhunderts. Beherrscht wird der Platz von einem 13,5 Meter hohen Denkmal, das an die gefallenen Soldaten des Afrikakrieges erinnert.

Weiter befinden sich interessante Museen in der Stadt wie das Museo de la Legion, ein Museum der spanischen Fremdenlegion oder das Museo Autoridad Porturia, das archäologische Funde beherbergt. Sehr interessant ist der Meerespark, entworfen von Cesar Manrique, mit einer Fläche von 56`000 qm2.

Melilla ist nicht ganz so reich an Sehenswürdigkeiten wie Ceuta, birgt aber innerhalb der alten Festungsmauern eine sehr romantische Altstadt mit breiten Straßen und einem schönen Park. Von den, aus dem sechzehnten Jahrhundert stammenden, Festungsmauern bietet sich ein wundervoller Blick auf die Stadt und das Mittelmeer. Ein weiterer Anziehungspunkt von Melilla ist der Fischereihafen mit vielen landestypischen Bars und Gaststätten.

Ceuta & Melilla Kultur (Religion und Sprache)

Ceutas Bevölkerung besteht überwiegend aus Spaniern, die ihre Heimatsprache pflegen. Natürlich hört der Besucher neben der spanischen Sprache an jeder Ecke auch Arabisch. Die Amtssprache ist aber wie in den meisten Regionen Spaniens  Katalanisch. Diese Angaben treffen auch für Melilla zu.

Wie Spanien allgemein ein überwiegend katholisches Land ist, so sind auch Ceuta und Melilla katholisch geprägt. Es finden sich zudem arabische beziehungsweise muslimische Einflüsse. Wenngleich beides spanische Städte sind, herrscht ein relativ strenger Moralkodex. Zu viel offene Haut ist nicht gerne gesehen. Dies gilt vor allem für öffentliche Plätze, Kirchen und Kathedralen.

Ceuta & Melilla Landestypische Küche / Spezialitäten

So wie sich auf dem südspanischen Festland die Paella als landestypisch durchgesetzt hat, finden sich in Ceuta und Melilla vorwiegend Fischgerichte, gepökeltes Fleisch und viele Variationen der marokkanischen Küche. In den Gerichten wird gerne Süßes mit Pikantem ausgewogen .Vor allem Gewürze wie Zimt, Ingwer, Koriander, Schwarzkümmel, Sesam, Fenchel und Thymian kommen hier häufig zum Einsatz.

In Ceuta und Melilla spürt der Gast die vielen unterschiedlichen Einflüsse, denen die Städte im Laufe der Jahrhunderte ausgesetzt waren auch in der Küche. Natürlich überwiegen spanische Rezepte und Eigenheiten wie Tappas. Dennoch kommt immer wieder eine klar unterschiedliche und regional eigene Note ins Essen. Huhn und Reis finden sich in vielen verschiedenen Variationen genauso wie Fisch und Meeresfrüchte. Auf den Straßen Ceutas und Melillas finden sich typisch marokkanische Speisen in den kleinen Garküchen wie etwa Baklava oder Kisir.

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