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Afrika Urlaub

Afrika Urlaub Allgemein

Urlaub in Afrika

Sich für ein Urlaubsland zu entscheiden ist meist langwierig – kann jedoch auch ganz schnell geschehen. Zum Beispiel, dann wenn man sich auf den ersten Blick in ein Land verliebt. Afrika ist so ein Land. Es heißt, wer einmal diesen Kontinent besucht hat der kommt wieder. Ist man einmal von der Gastfreundlichkeit ein- und aufgenommen, von der Landschaft mitgerissen und von der Artenvielfalt beeindruckt, fällt es schwer aus dem Schwärmen wieder zu herauszukommen.

Afrika Reise/ Urlaub

Damit sich die Reise entspannt gestaltet, empfiehlt es sich vor Abflug sorgfältig zu planen. Vor allem ausreichend Umsteigezeit sollte bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln eingeplant werden. Mühelos und meist preiswert können öffentliche Busse, Züge und Taxis genutzt werden. Die Infrastruktur ist in vielen der Länder noch im Auf- und Ausbau befindlich. Südafrika hingegen hat diesbezüglich bereits einen modernen Status erreicht. Um Ziele abseits vielbefahrener Routen anzusteuern, kann problemlos ein Auto gemietet werden. Afrika ist ein Kontinent der Gegensätze. So sind die Lebensmittelkosten beispielsweise verhältnismäßig hoch, das durchschnittliche Einkommen der Einheimischen jedoch gering.

Annehmbare bis hochwertige Unterkünfte sind bezahlbar, dennoch sollten Besucher darauf achten nicht unbedingt in den Schulferien des jeweiligen Landes zu reisen. Mit einer Visakarte sollte man in der Mehrzahl der afrikanischen Länder an sein Geld gelangen, in ländlichen Gegenden findet man jedoch selten einen so genannten „ATM“ (Geldautomaten). Internetzugang ist im Hauptteil der Ländern nicht weit verbreitet bzw. üblich. Touristeninformationen, die es in jedem größeren Ort gibt, helfen aber gerne. Auch sollte man sich nicht scheuen Ortsansässige zu fragen, denn Gastfreundlichkeit wird im gesamten Land groß geschrieben. In vielen afrikanischen Ländern herrschen Krankheiten wie zum Beispiel Gelbfieber, Malaria und Tollwut. Ein entsprechender (Impf-)Schutz vor Abreise ist unumgänglich. Ihr Hausarzt wird Ihnen weiterhelfen können. Im Ernstfall sind private Krankenhäuser den Staatlichen vorzuziehen.

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Afrika Reisezeit

Die ideale Reisezeit ist abhängig von den geplanten Aktivitäten. Der kühlere und trockenere Winter eignet sich optimal für Wanderungen und andere Unternehmungen im Freien. Durch die weniger dichte Vegetation eignen sich die Wintermonate auch optimal zur Wildbeobachtung. Doch nicht alleine das Wetter sollte über die Reisezeit entscheiden. Von Mitte Dezember bis Mitte Januar sind Sommerferien in Afrika. Ausgebuchte und überteuerte Unterkünfte und bis zu doppelt so hohe Preise für Aktivitäten sind die Folge. Allerdings finden im Hochsommer auch die meisten der fantastischen Events statt und die Victoria Fälle sind in der High-Season weit beeindruckender als im regenarmen Winter.

Afrika Klima - Vegetation - Wetter

Afrika ist das ganze Jahr über ein angenehmes Reiseziel. Zu bedenken ist, dass die Jahreszeiten wegen der Lage unterhalb des Äquators, der Nordhalbkugel entgegengesetzt sind. Somit fällt der Winter zwischen Juni und September und der Sommer zwischen Ende November bis März. Pullover oder eine Jacke sollte man nicht vergessen, denn in den Nächten sinken die Temperaturen in manchen Gebieten auch unter Null. Im Sommer sind oft abendliche Gewitter zu genießen und die Tage sind oft heiß. Afrika umfasst mehrere Klimazonen. In Zentralafrika und an der Ostküste Madagaskars ist ein tropisches Regenwaldklima vorhanden. Der Jahresmittelwert der Temperatur liegt bei 26 Grad. In den Subtropen bzw. wechselfeuchten Tropen konzentrieren sich die Regenfälle auf die einzelnen Jahreszeiten, die mit zwei Regenzeiten gezeichnet sind. In den äquatornahen Gebieten - den Innertropen - hingegen regnet es ganzjährig.Afrika Klima

Dabei verringert sich der Niederschlag in den äußeren Tropen. Mit dem Wetter ändert sich auch die Vegetation. Im afrikanischen Winter findet man goldbraune- statt grüne Pflanzen vor. Auch die Dichte der Flora nimmt in dieser Jahreszeit ab. Im Norden wie im Süden findet man in dieser Zeit, statt Regenwälder, Savannen vor. Die Sommermonate bringen viel Niederschlag, wobei die Winter trocken sind. An der äußersten Südwestküste sowie der marrokanischen Küste im äußersten Nordwesten herrscht mediterranes Klima. Generell sind die Klimabedingungen natürlich auch von der Höhe des Reiseziels abhängig. So verteilt sich der Regen in höher gelegenen Gebieten wie Kenia und Uganda gleichmäßig auf das ganze Jahr, wobei die Temperaturen ausgewogen sind. Auf den höchsten Bergen wie dem Kilimanjaro und Mount Kenia findet man nicht nur Schnee sondern auch Firn- und Glechtscherkappen.

Afrika Kultur (Religion, Sprache)

Afrika spricht viele Sprachen – im wörtlichen- wie religiösen - im kulturellen Sinne. Alleine in Südafrika gelten 12 offizielle Sprachen. Man darf sich also auf verwirte Blicke nach der Beantwortung der Frage, wie viele Sprachen denn in Deutschland gesprochen werden, einstellen. Insgesamt existieren in Afrika 2000 eigenständige Sprachen. In den ehemaligen Kolonialsprachen kann man sich aber noch immer verständigen. So z.B. Deutsch in Namibia, Englisch u.a. in Sambia sowie Französisch in Algerien. Ebenso vielfältig wie die Sprachen des Kontinentes sind auch seine Religionen. Afrika ist daher als Regenbogennation bekannt. Der Islam ist v.a. in Nord-, Ost- und Westafrika weit verbreitet. Hingegen spielen Ahnenkult und Animismus vor allem in West- und Südostafrika eine große Rolle. Rund 40% der Afrikaner gehören der christlichen Kirche an. Weitere Religionen werden von Minderheiten vertreten. Wer nach Afrika reist, muss vor allem eines mitbringen: Geduld. In Afrika ticken die Uhren anders. Stress, den man aus den meisten europäischen Ländern kennt, macht sich auf dem Schwarzen Kontinent fast niemand – ausgenommen von Businessangelegenheiten.

Afrika Geschichte

Die Geschichte des Kontinentes ist keine Einheitliche. Sie ist so mannigfaltig wie seine unzähligen Länder. Doch es ist eine lange Geschichte, denn die ältesten bekannten Lebenszeichen der Menschheit wurden hier entdeckt. Auch brachte Ägypten die erste Hochkultur hervor. Mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert und dem darauf folgenden Sklavenverbot, verringerten sich die Ausbeutung Afrikas sowie das Interesse an seinen Ländern. Mit dem Imperialismus brach ein erneuter Kampf um diese aus. Während der Kolonialzeit war der Kontinent in viele verschiedene Kolonialmächte aufgeteilt, zu welchen u.a. Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Portugal zählten. Heute gilt der Tourismus als Haupteinnahmequelle vieler afrikanischer Länder.

Afrika Sehenswürdigkeiten

Afrika hat viel Sehenswertes zu bieten. Vor allem muss dabei nicht alles Schöne etwas kosten. Alleine Landschaft, Pflanzenwelt und Artenvielfalt sind wahre Augenweiden, die man nicht nur auf Safaris genießen kann. Ebenso ist Afrika ein Kontinent der Rekorde. In Stormsriver, auf der Gardenroute an der Südküste, kann man den höchsten Bungeesprung der Welt aus 250 Metern wagen. Bereits der Blick durch die Brücke, die inmitten einer grünen Berglandschaft gelegen ist und über einen See führt, ist atem(be)raubend. Die Victoria Fälle liegen an den Grenzen von Sambia, Zimbabwe und Botswana. Wobei die größten Wasserfälle Afrikas von Zimbabwe aus am beeindruckensten sind. Eine Bootstour oder Waterrafting auf dem Sambeziriver sollte man sich nicht entgehen lassen. Ägypten bietet mit seinen populären Tempeln in Luxor und den Pyramiden in Kairo gleich mehrere faszinierende Sehenswürdigkeiten. Der Kilimanjaro in Tansania - der zweit höchste Berg der Welt - ist nicht nur bei der Besteigung ein Wunder der Natur. Die längsten Flüsse Afrikas z.B. den Nil oder den Kongo kann man per Schiff bereisen. Die größte Trockenwüste der Welt - die Sahara - erstreckt sich von der afrikanischen Atlantikküste bis zur Küste des Roten Meeres.

Afrika Landestypische Küche

Die afrikanische Küche lässt sich ebenso wenig über einen Kamm scheren, wie die unzähligen Lebensweisen, welche in diesem Land gepflegt werden. Lediglich grob kann der afrikanische Geschmack in vier kulinarische Gewohnheiten eingeteilt werden. Die nordafrikanische Küche im Maghreb beinhaltet viele arabische Einflüsse. Den typischen stark gewürzten Couscous sollte man sich nicht entgehen lassen. In der äthiopischen Küche genießt man meist Injera – ein Sauerteig-Fladenbrot- mit Linsen- oder Kichererbsenbrei. Tierische Produkte kommen aus religiösen Gründen seltener auf den Tisch. In der schwarzafrikanischen Küche findet man, statt Brot, meist einen Brei aus gemahlenem Getreide oder Wurzeln.

Dazu werden Saucen, Hülsenfrüchte oder Gemüse gereicht. Die südafrikanische Küche hat zugleich indische Einflüsse - vor allem in KwaZulu-Natal - sowie asiatische und europäische. Das wohl typischste Gericht ist Pup mit Morogo und Huhn. Dabei sind die Portionen meist üppig. Dazu wird gern Castel oder Black Label – südafrikanisches Bier - serviert. Als Snack ist Biltong – getrocknetes Fleisch - am weitestens verbreitet. Die Speisen werden gerne scharf gewürzt, zum Beispiel mit dem populären Chakalaka.

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